Vereinschronik

Die Gründungsversammlung erfolgte am 15. Juni 1949 in der Gastwirtschaft “Zur Annemarie”, welche auch Vereinslokal wurde. In unserer Chronik finden wir unter den Gründern die Sportfreunde:

  1. Rudolf Diesner
  2. Hch. Scheld
  3. Diehl
  4. Braun
  5. Heinz Braches
  6. Heinrich Mengel
  7. Erich Neumann
  8. Karl Kornmann
  9. Tretin
  10. Josef Scharnagel
  11. Richard Hollik
  12. Karl Hirt
  13. Paul Polzin
  14. Karl Sieg
  15. Josef Heubüschel
  16. Heinrich Waigandt
  17. Friedrich-Horst Lehrmund

Hattenrod zählte zu dieser Zeit über 800 Einwohner, ein Drittel davon waren, durch die Kriegsereignisse, Heimatvertriebene. Gerade von diesen jungen Menschen, die ihre Heimat verloren hatten, ging ein spontanes Interesse zum Zusammenschluß und Bildung eines Sportvereins aus. Obwohl schon vor 1933 ein Kegelklub und Radfahrverein bestand, ist der Sportverein 1949 Hattenrod der erste Sportverein, der sich die Aufgabe stellte, Breitenarbeit zur Körperertüchtigung zu betreiben. Es gab daher für die Gründungspioniere keine Vorgänger, wir mußten eben ganz neu beginnen.

Vorsitzender wurde: Rudolf Diesner, 2. Yorsitzender Heinrich Scheld, Schriftführer Richard Hollik und Kassenverwalter Karl Sieg. Die Abteilung Fußball übernahm Erich Neumann, für Handball und Tischtennis sowie Leichtathletik Friedrich Horst Lehrmund. Als Beitrag wurde je Monat DM 0,50 festgesetzt. 0,50 DM hat auch gekostet das Ausleihen der vereinseigenen Fußballschuhe. Diese wurden vom Verein vorfinanziert, wer nach einer bestimmten Frist nicht bezahlen konnte, mußte die Schuhe abgeben. Zu beachten war, daß der Vereinsaustritt nur möglich war, wenn das Mitglied keine Schulden hatte.

Nach Konstituierung des Vereins und dem Aufbau der einzelnen Abteilungen war auch unmittelbar die Frage des Sportgeländes zu lösen. Einer aufgeschlossenen Gemeindevertretung blieb es vorbehalten, ein Stück Land diesem Zwecke zuzuführen (Gelände hinter ehemaligem Ulm-Lager). Aus einem sumpfigen Brachland mit Bäumen und Büschen, mit viel Eigenarbeit in jeder freien Minute, entstand in kurzer Zeit ein Sportplatz, der allerdings noch viele Wünsche offen ließ. Mit einem Sportfest wurde der Platz dem Verein übergeben.

Idealisten organisierten für die winterhalbjahre Laienspiele und andere Veranstaltungen in dem leerstehenden Saal Dürr, um so die notwendige finanzielle Grundlage abzusichern. So fand am Dienstag, dem 21. Februar 1950 der erste Kinderfasching im Saal Dürr mit Faschingsumzug und Maskenprämiierung und närrischem Abend statt (Eintritt 0,30 DM). Durch eine Schach- und Skatgruppe räumte man auch der Geselligkeit den entsprechenden Platz im Vereinsleben ein.

Bereits im Jahre 1951 hatte der Verein mit 92 Mitgliedern einen festen Platz im Vereinsleben unseres Ortes. Der jüngste Verein war zum mitgliederstärksten Verein unter den übrigen Ortsvereinen geworden. Friedrich Horst Lehrmund wirkte unermüdlich als Initiator am kontinuierlichen Aufbau der einzelnen Sportdisziplinen. Ca. 20 Mehrkampfabzeichen wurden alljährlich bei den Wettkämpfen und Ortssporttagen an die Sportler mit den erreichten Punkten ausgehändigt. Viele Urkunden schmückten so manches Zimmer unserer Sportler. Der rasche wirtschaftsliche Aufschwung unseres Landes brachte dem Verein bedauerlicherweise erhebliche Nachteile, ja sogar vorübergehende Stagnation. Die Heranführung der Heimatvertriebenen in die Wohnorte ihres Arbeitsplatzes hatte eine Rückläufigkeit der Mitglieder zur Folge. So wurde auch der Fußballbetrieb eingestellt und man beschränkte sich vorerst nur noch auf Tischtennis und Leichtathletik in dem zur Verfügung gestellten, leergewordenen Schulsaal. Die Versetzung von Sportkamerad Lehrmund an einen anderen Lehrbereich führte zu weiteren Einbußen des Sportbetriebs. Zum Aufgeben reichte es Gott sei Dank nicht, denn durch den Wohnungswechsel der beiden Gebrüder Detlef und Norbert Prätorius nach Hattenrod kam auch wieder neues Engagement. Nachdem sich der Verein im Vorsitz durch Wechsel von Neumann, Polzin, Waigandt auf Heinrich Scheld konsolidiert hatte, waren die Weichen für den Wiederaufbau gestellt. Unterstützt wurde dieses Bemühen durch den dem Sport zugeneigten Bürgermeister Heinrich Mengel. Zielstrebig ging er an die Verwirklichung eines Gemeinschaftszentrums heran. Mit dem Ankauf des entsprechenden Geländes wurde mit der Einweihung eines Kinderspielplatzes der Anfang gemacht. Mit eingeplant war ein Gemeinschaftshaus und ein Fußballplatz mit den nötigen Leichtathletikanlagen. Erst im Jahre 1974, im Zuge der Gemeindezusammenlegung zur Großgemeinde Reiskirchen, mit Bürgermeister Helmut Becker, fand die bereits getroffene Vorplanung ihren Abschluß mit der Einweihung des so lang erwünschten Sportgelände. Gerade zu unserem 25jährigen Bestehen, das mit einer Ortssportwoche und einer kleinen würdigen Feier im Vereinslokal Karl Kornmann durchgeführt werden konnte, war die Übergabe des Sportgeländes an den Sportverein ein großes Ereignis im Vereinsleben zumal die Gemeinde Hattenrod in diesem Jahr 750 Jahre zählte. Im neuen Gemeinschaftshaus fand nun der Sportverein seine neue Wirkungsstätte. Der Sportverein konnte mit dieser Veränderung seinen Mitgliederstand durch die Angliederung einer Frauen-Gymnastikgruppe und die wiederaufnahme des Fußballbetriebes mit 111 Mitgliedern festhalten. Außerdem stand Horst Friedrich Lehrmund dem Verein wieder als Übungsleiter zur verfügung und so kam es auch zu vielen sportlichen Erfolgen. Der Wettbewerb Bundessportabzeichen brachte für den Sportverein Hattenrod 1975 18 Abzeichen. So wurde auch der Sportverein im Sportkreis Gießen, Kreissieger.

Im Laufe der Jahre wuchs der Mitgliederstand (Entstehung einer Damengymnastikabteilung, 1975), es wurden viele Veranstaltungen zur Tradition, wie Adventskaffee, Vorführungen von Theaterstücken unter Leitung von Anja Warnke, die Minis traten mit einem Tanzstück unter der Leitung von Simone Petri auf, Anja Stark leitete eine Kinderturn- und Spielgruppe für die Altersgruppen 3 bis 6 Jahre. Wandertag mit Eintopf-essen, viele Jahre war die Firma Ulm/Keil/Göbel Spender, gekocht wurde dieser im Hof der Familie Herbert Lohr mit einigen Vorstandsmitgliedern, das war immer eine lustige Veranstaltung. Nach der Veranstaltung wurde der Rest von Josef und Sieglinde Weiß durchs Dorf gefahren und verkauft.
Fußballturniere und Eisstockschießen,  Halloween-Feiern für Kinder standen jährlich im Veranstaltungskalender.

1996 – 1999: Am 16. März 1996 legte Herbert Lohr als 1. Vorsitzender aus beruflichen Gründen sein Amt nieder und übergab es an Andrea Köhler. Diese startete gleich mit der Herausforderung eines Anbaus am Gemeinschaftshaus. Viel Schreiberei bezüglich Genehmigung des Anbaus, Bezuschussung hierfür war nötig. Thorsten Wißner erstellte Skizze, die an die Gemeinde weitergeleitet wurde. Vorrübergehend wurden die Sportgeräte in das alte Feuerwehrhaus umgelagert. Mitte Mai begannen die Umbauarbeiten mit verschiedenen Firmen aus dem Umkreis. Die Fertigstellung erfolgte dann in einer kleinen Helferfeier am 18.10.1997 und stolz war man, dass nur 1.000 DM aus der Vereinskasse für diese Umbaumaßnahme gezahlt werden musste (viel Eigenleistung von Ehrenamtshelfern) und Bezuschussung der Gemeinde. Die Gesamtkosten lagen bei 23.000,00 DM.

Mit einem jungen Vorstand ging es nun auf die 50iger Feier im Jahre 1999 zu. Man erinnert sich zu gerne an drei wunderbare Tage, 25. bis 27. Juni 1999. Freitags eröffnete man das Jubiläum mit einer Beachparty, die als gelungen galt und viele Besucher baden gingen. Samstag, 26. Juni war dann der eigentliche Kommersabend. Zu diesem lud man die noch lebenden Gründungsmitglieder ein: Josef Scharnagel mit Gattin, Karl Sieg mit Gattin, Heinz Braches mit Gattin. Herbert Lohr begleitete die Veranstaltung als Moderator und es gab außerdem aus den Gründungsjahren noch viel zu hören und zu bestaunen.
Am Sonntag, dem 27. Juni folgte dann die Entspannung, ein ausgedehnter Frühschoppen. Viel Arbeit, schöne Tage und außerdem noch eine hohe Gewinnerzielung von 7.000,00 DM rundeten das Fest ab; ein Bilderalbum belegt dies.

2000 – 2004: Noch im Feiermodus konnte man meinen, folgte die 25-Jahr-Feier der Damen-Gymnastik am 29. Juli 2000. Sie waren es auch, die durch die Gründung die Mitgliederzahlen anstiegen ließen, dies sollte nun auch gebührend in einem Zelt am Sportplatz gefeiert werden. Nicht zu vergessen war der Durchbruch der Frauendomäne mit Josef Katzer und Robert Keupe in den Jahren 1991 und 1996. Beide erhielten für ihren Mut ein kleines Präsent. Die anfänglichen Platzschwierigkeiten (ehemaliger Schulsaal) wurden mit der Einweihung des Gemeinschaftshauses im Jahre 1976 viel besser. Erste Übungsleiterin war Agnes Fink aus Reiskirchen. Viele Jahre leitete (bis Ende März 2004) Ursula Suppmann aus Buseck die Gruppe, Meike Borde, die Tochter von Frau Suppmann übernahm nach Ausscheiden die Gymnastikgruppe.
Das Fest verlief mit Preisen „wie vor 25 Jahren“. Aufgeführt wurden natürlich die Kunststücke der Gymnastikdamen (2 Gruppen). Der Jugendchor  „Young Voices“ unterstützte unter der Leitung von Bettina Wißner das Programm.

2005: Am 12. Juli 2005 blickte man dann auch schon auf das 30ig-jährige Jubiläum der Gymnastik-Abteilung zurück. Die Abteilung feierte unter sich, es wurde gegrillt. Die Auslagen wurden vom Verein natürlich übernommen. Zum Jubiläum erfreute man sich über das Anschaffen verschiedener Übungsgeräte, Hanteln und 12 hochwertige Stepper.

In den Jahren dazwischen wurden Tagesausflüge: Karl-May-Festspiele, Elspe, ZDF-Fernsehgarten, Festspiele in Hallenberg (Jim Knopf), Weinfahrten unternommen. Die Ausflüge genossen zu dieser Zeit reges Interesse bei den Mitgliedern, gekennzeichnet durch gute Beteiligung und volle Busse mit prima Stimmungen waren immer ein Erlebnis.

Ein immer guter sozialer Aspekt waren auch die  mehrtägigen Ausflüge für Kinder und Jugendliche zu Pfingsten in die Jugendherbergen Thüringen, Rhön-Hilders und Edersee-Hohe Fahrt. Nach Hause wollte zum Glück niemand (nur die Betreuer), verlängern wollten immer gerne viele.

2008: Zu der bereits seit langem bestehenden Tischtennis-Abteilung vertiefte sich ab Oktober 2008  das Ehepaar Heike und Hans Gareis in die Schüler- und Jugendarbeit.

Eine Anlaufstelle für immer wieder neue Trikots war die Familie Wißner, als namhaften Sponsor sei hier einmal herzlichst dafür gedankt.

Für einen HR4-Tag am 31.05.2009 hatte sich der Kadocha-Club qualifiziert. Für diesen Tag übernahmen die Vereine einzelne Events. Unser Auftrag war es, einen Getränkestand zu übernehmen. Außer ausgefallenen Drinks gab es auch Eisshakes.

Am 15. Juni nahm man mit einer Fußgruppe am Festzug der Sportfreunde Oppenrod (100 Jahre), teil.

Mit einer Gaudi-Olympiade feierte man am 27. Juni 2009 das 60ig-jährige Bestehen des Vereins. 1. Preis war ein Ferkel, besorgt von Uli Doebler.

2010: Das wohl traurigste Jahr für den Verein war der so plötzliche Tod der
1. Vorsitzenden Andrea Köhler am 9. Februar 2010. In fast 38-jähriger Mitgliedschafft und 15-jähriger Vorstandszugehörigkeit übernahm sie mit großem Idealismus die vielfältigsten Aufgaben. Sie engagierte sich in hohem Maße für die Belange unseres Vereins zum Wohle unserer Mitglieder. Sie fehlte uns. Der Vorstand rückte zusammen, die Arbeiten wurden gemeinsam bis zur Jahreshauptversammlung im Januar 2011 durchgeführt.

Die von ihr angeregten Attraktivitäten wie Ausflüge, Selbstbehauptungskurse, Stadtführungen, Zeitungsbesichtigungen wurden immer wieder in den Vorstandssitzungen weiterhin besprochen. Oft kamen diese wegen zu geringer Teilnahme nicht zustande. Mit einer kleinen Kindergruppe fuhr man am 26. Juni ins „Grüne Meer“ nach Laubach, danach gab es ein Pizza-Essen bei Louisa, sehr schön.

Ab 2010 sagte Heike Gareis fest für die Trainingsarbeiten als Trainerin zu.

Am Sportplatz wurden im Herbst von Heinz Doebler und einer Spende der Voba Mittelhessen Restaurierungen vorgenommen.

2011: In der JHV am 22. Januar 2011 gedachte man der verstorbenen Andrea Köhler und zum Glück hatte sich Achim Doebler in der Zwischenzeit auch bereit erklärt, dass Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen.

Max Köhler organisierte die Teilnahme einer Gruppe am Rosenmontagsumzug mit dem Motto: Es grüßen mit 3-fachem helau, die Fußballgötter vom SV“.
Erstmals gab es am 18. Juni ein Mini-Fußball-Turnier, organisiert von Dennis Adams. Damit begann die sehr erfolgreiche Entwicklung der Fußballsparte im Sportverein Hattenrod. Sozialhelferin mit einem Praktikum in der Fußballabteilung absolvierte Jasmin Eckhardt sehr freundlich.

Mit einem Fitness-Powerkurs wurde die Gymnastikstunde aufgepeppt.
Mit einem gut besetzten Bus fuhr man am 3. September 2011 zu Jim Knopf nach Hallenberg.
Im November begannen Martin Rau, Diana und Helga Klein mit dem Aufbau einer Homepage.

Am 16.06 fand ein Ausflug mit den Kindern nach Ermenrod zur Vogelwarte mit Flugshow statt.

Erstmals richtete man eine Silvesterparty am Bürgerhaus für die Kleinsten aus. Natürlich gab es ein kleines Feuerwerk und rundum bekam man Würstchen, heiße Getränke, Stockbrote, die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen.

2012: Auch im Jahre 2012 gab man jungen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Verein ein Sozialpraktikum zu nutzen, so taten dies auch Charries Jennings und Jana Richardt, jeweils in Absprache natürlich mit der Gesamtschule Busecker Tal.

Im Dezember 2012 wurde ein Arbeitskreis und ein Konzept für den Fußball-Spielbetrieb/Flutlichtanlage zwischen dem SV 1927 Harbach und dem SV 1949 Hattenrod erstellt. Den Ausschuss besetzten Herbert Lohr, Achim Doebler, Joachim Roth, Gerhard Klein.

2013: Der Ausarbeitungsbericht wurde in der JHV am 2. Febr. 2013 vorgelegt und mit 2 Enthaltungen zugestimmt.

Im April wurde der Flutlichtvertrag von beiden Vereinen unterzeichnet.
Der Pachtvertrag für den Hattenröder Sportplatz wurde von der Gemeinde auf weitere 25 Jahre verlängert.

Im Juni 2013 besuchten Diana und Helga Klein eine Versammlung des Landkreises Gießen im Bürgerhaus Großen-Buseck zum Thema: „Bewusstseinsbildung in Dorfgemeinschaften“. Das Thema wurde im Verein aufgegriffen. Herbert Lohr hatte die Idee sich mit dem Titel „Unser Bänkchen“ den Forderungen herauszustellen. Diana Klein bewarb sich im Namen des Vereins mit pädagogischem Hintergrund und im Herbst 2013 begann die Arbeit.

Im September begann die Vorstellung des Projektes gegenüber unseren Bürgern mit einer Sitzung im Gemeinschaftshaus, ein erstaunlicher Besuch von ca. 80 Leuten erfreute die Ausrichter. Alles kann man auch in einem gesonderten Buch (über Diana Klein) nachlesen. Es folgten viele Events: Bänkchensingen in der Adventszeit. Zur Kinder-Silvesterparty kam ein Feuerspucker. Bänkchenturnen mit Frau Suppmann, ADAC Fahrradparcour mit Benjamin Wichert. Im Anschluss spendeten Gertraude und Rainer Roth sowie Ehrengard Kleinberg leckere Pizzen aus dem aufgestellten Pizzaofen.

Die Bezuschussung der Flutlichtanlage wurde am 28.02.2014 durch Professor Zielinski, Kultusministerium Wiesbaden, übergeben.

Dennis Adams gab zu diesem Zeitpunkt auch bekannt, dass es ab August eine gemeldete Mini-Fußballer-Mannschaft geben wird.

Immer wieder wurden Bänkchenveranstaltungen eingebaut, so auch am 23.03.: Es wurden von Helga Klein alte Geschichten über die Bänke von Zeitzeuge gesucht und diese am 23. In einer öffentlichen Veranstaltung im Bürgerhaus bei Kaffee und Kuchen vorgelesen. Else Picht und Otto Stumpf bereicherten diesen Nachmittag mit örtlichem Wissen. Am 6.9. fand ein Integrations-Fußball-Turnier statt, Gewinner waren die Mittwochs-Sportler. Besuch von Pro Regio, Ffm. und der Landkreis Gießen sprachen sich für eine gut organisierte VERANSTALTUNG aus. Im Oktober wurde ein Abschlussbericht Bänkchen mit Verstetigung abgegeben (Landkrs.).

2014: Das Jahr der WM und zu manchen Spielen organisierte Achim Doebler eine geöffnete Bürgerhaus-Gaststätte. Der gesamte Erlös dieser Zeit betrug 2.000,00 Euro, 1.800,00 Euro gingen an die Grillhüttengemeinschaft und 200,00 Euro wurden an die Gemeinde für Wohltätigkeitszwecke gespendet.

Des Weiteren entstand die Idee einen Bouleplatz zu erstellen und zwar an der Wasserzisterne in der Herrnstraße.

Im November wurde nach 17 Arbeits-Samstagen im Jahr die Flutlichtanlage in Betrieb genommen. Es wurden umgerechnet 9.500,00 Euro an Eigenleistung erbracht. Achim Doebler dankte dafür sehr den Ehrenamtshelfern.

2014 auch ein Jahr der sportlichen Erfolge im Tischtennis. Tischtennisschüler und die Damenmannschaft wurden Kreispokalsieger.

Zum Jahresende noch die größte Überraschung. Hattenrod wird Sieger des Inklusionswettbewerbs „Unser Dorf lebt und wächst in Vielfalt“. Diana Klein übernahm den Scheck in Höhe von 5.000,00 Euro bei der Abschlussfeier mit Landrätin Anita Schneider und Winfried Kron (Leiter des Referats UN-Behindertenrechtskonvention am Ministerium) in den Räumen des Landkreises. Das ausgewählte Projekt „Unser Bänkchen“ verfolgte das Ziel, die Dorfbewohner über bestehende und neue Sitzbänke miteinander ins Gespräch zu bringen. Ein angefertigtes Buch über die Aktion liegt dem Verein vor und kann eingeschaut werden.

2015: Die Bänkchenaktion gab immer wieder Anlass bei Förderungen teilzunehmen und so fuhren Achim Doebler mit Diana und Helga Klein am 20. Juni nach Frankfurt/Main und erhielten für unsere tolle Idee einen Heinz-Lindner-Preis in Höhe von 500,00 Euro.

Am 21. Juni feierte der Frauenkreis das 60igjährige Jubiläum im Bürgerhaus. Der Verein beteiligte sich am Aufstellen von Tischen und Stühlen. Helga Klein führte durchs Programm.

Zwischendurch sponserte der ehemalige Hattenröder Fußballer Sascha Lense den Fußballer-Kids 1.200 Euro, die Freude war groß.

Mitte August begann man mit dem gewonnenen Fördergeld die Restaurierung des Friedhofseingangs mit der Firma IJB, Herrn Höke, Gießen. Gertraude Roth stellte einen täglichen Essensplan für die Ortsbürger aus und so stellten die jungen Arbeiter nach Beendigung der Baustelle fest, dass der ein oder andere sogar 1 kg zugenommen hatte. Eine tolle Hilfe von den Ortsbürgern. Im Frühjahr 2016 soll es eine Andacht hierfür geben.
Über die Spende zum Kauf einer Bank von dem Kleintierzuchtverein, Karl-Heinz Rau, freute sich der Verein sehr.

2016: Die Friedhofsbegegnungsstätte wurde am 10. April mit einem Gottesdienst durch Pfarrerin Christine Müller eingeweiht. Unter den Gästen waren die Ortsvereine, die Firma IJB, Herrn Höke, Gemeinde und eine große Anteilnahme des Dorfes.
Immer wieder wurde die Idee des Baues eines Bouleplatzes in den Vorstandssitzungen vorgebracht. Boulespielbesuche fanden statt (Linden und Steinbach) um diese Sportart erst einmal zu beschnuppern. Bei einem zweiten Frühstück im Garten von Klein’s wurde anschließend die Nachhaltigkeit diskutiert.

  1. Juli fand ein Fahrrad-Geschicklichkeitsturnier mit dem ADAC, organisiert von Benjamin und Hans Wichert statt. Außerdem konnten an diesem Tag sich die Fahrradbesitzer eine Codierung ihres Rades durch die Polizei Grünberg vornehmen lassen.

Die Zusage über zwei weitere Flutlichtlampen durch die Sparkasse Gießen in Höhe von 5.000,00 Euro überraschte den Verein sehr. Dank ging an Herrn Wolf, Gremium Stiftungsrat der Sparkasse.

Immer mehr interessierten sich junge Leute für sportliche Praktikantenstellen und so unterstütze Felix Maul die Fußballabteilung mit 3 Stunden wöchentlich.

2017: Im ersten Halbjahr ist lediglich ein stark besuchter 1. Mai zu erwähnen.
Fußballzeltlager in Harbach am 30.06. wurde mit den Kids tüchtig gefeiert. Das zur Tradition gewordene Fußballturnier fällt dieses Jahr erstmals nach vielen Jahren aus. Achim Doebler organisierte einen Weihnachtsmarkt-Besuch am 9.12. in Fulda, wurde gut angenommen. Ein sehr voll besetzter Zug machte die Fahrt sehr unangenehm.
Ein Grundstücksnutzungsvertrag an der Wasserzisterne Herrnstraße für die Nutzung als Bouleplatz wurde von der Gemeinde vorgelegt. Der Sportverein konnte den gewünschten Anforderungen nicht zustimmen und hat Änderungsvorschläge an die Gemeinde gegeben. Eine Einigung kam nicht zustande.
Eine Spielzeugkiste im Wert von 500,00 Euro der Volksbank in Empfang genommen, Teilnahme Wettbewerb.
Auf Renovierungsarbeiten im Herbst im Ehrenamt der Bürgerhaus-Gaststätte wurde hingewiesen.
2017 wurden die aufgestellten Flüchtlingscontainer wieder abgebaut.

2018: Am 14. März wurde in der Vorstandssitzung eine Anpassung und Aktualisierung der Vereins-Satzung angesprochen. Herbert Lohr, 2. Vorsitzender fängt mit einer Überarbeitung an. Eine Gruppe, bestehend aus: Herbert Lohr, Achim Doebler, Jan Doebler, Gabi Erbes und Joachim Roth bildete sich.
Erste Erwähnungen für 70igjähriges Bestehen des Vereins, evtl. Gaudiolympiade.

2019: Die in der JHV am 26. Januar vorgelegte und beschlossene neue Satzung wurde an das Amtsgericht weitergeleitet. Leider wurde die Satzungsänderung wegen eines Formfehlers beanstandet und es musste sogar eine außerordentliche Mitgliederversammlung (9.04.2019) einberufen werden. Danach wurde die Satzung entsprechend angepasst und nach Wiedereinreichung kam diese als genehmigt am 15.05.2019 zurück. Ein
Kinderfasching erfolgte am 02.03. unter der Regie Jugendlicher mit Cara Wißner, Nele Jäger, Leonie Albach und Tanita Seitz.

Entlohnung folgte in Form eines Kinobesuches mit dem 1. Vorsitzenden Achim Doebler.
Motiviert ging der Vorstand an eine Aktion Bürgerbus (Miteinander in Hessen“, Befragungen und Interesse im Dorf sehr groß. Nach genauen Erkundigungen sahen wir aber Schwierigkeiten in der Folgefinanzierung und stellten das Projekt ein. Die angeregte Gaudiolympiade kam wegen zu geringer Teilnahme nicht zustande. Dafür wurde von Dennis Adams noch ein Fußball-Turnier organisiert und der Vorstand entschied sich zur 70-Jahr-Feier für einen gemütlichen Samstag-Abend mit Preisen von einem 1,00 Euro. Sascha Lense spendierte spontan 250,00 Euro für die Fußballkasse, dafür danke. Bouleplatz-Anregungen immer wieder im Gespräch, aber auch immer wieder wegen Klärung Gemeindemaßnahmen und Baukosten zurückgedrängt.
Zum Gelingen der 70ig-Jahr-Feier am 15. und 16.06. trug auch der SV Harbach als Kooperationsfußballpartner bei. Verbunden wurde der Abschluss der Flutlichtarbeiten und es musste viel Staub gespült werden. Eine gespendete Vereinsflagge von Thorsten Wissner wurde zur Feier gehisst.
Ein sehr schönes Maulbeer-Baum-Treffen organisierte Cornelia Maul vor der Haustür, nachhaltig zur Bänkchen-Aktion. Interessante Geschichten zu der Maulbeerbeere erklärte uns Heini Maul. Der liebevollen VERANSTALTUNG wurde etwas Geld gespendet, dies stockten die Fußballer auf und Dennis übergab 200 Euro an die Tour der Hoffnung.
Bei dem ausgeschriebenen Projekt der Voba. „Kinder an die Macht“ reichte Diana Klein unsere jungen Helfer der Kinderfaschingsveranstaltung ein und der Verein erhielt hierfür 500,00 Euro, davon bekam das Jugendzentrum 150,00 Euro.

Traurig über die Erkrankung und den schnellen Tod von Lothar Becker, 26. Juni 2019 zeigte sich der Vorstand. 1969 bis 1978 Kassenwart und Schriftführer, 1979 Kassenwart, 1980 bis 1982 Erster Vorsitzender.

Für die bevorstehende Jahreshauptversammlung wurde eine Beitragserhöhung angeregt. Erwachsene von 19,00 auf 25,00 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre von 8,00 auf 12,00 Euro.

Gerhard und Helga Klein treten aus ihren Positionen als Kassenwart/Schriftführerin zurück, bleiben aber Beisitzer. Neuer Kassenwart wird Burkhard Damm und Schriftführerin Gabi Erbes.

2020/2021/2022: Pandemiebeginn: Die langjährige verunkrautete Laufbahn auf dem Sportplatz soll bearbeitet und eingesät werden. Danach sollen zwei gespendete Bushaltehäuschen der Firma Ruber/Reiskirchen aufgestellt werden. Das Häuschen soll als Auswechselbank genutzt werden. Der Kauf eines Rasenmähers wird nach 20 Jahren notwendig, 10.000,00 Euro. Die Hälfte konnte Diana Klein über Spendenaktionen reinholen. Es folgte ja die Pandemiezeit und für Dennis ein kräftezehrender Trainingsbetrieb.
Mitglieder wurden in Form eines Rundschreibens über das Vereinsleben 2020 informiert, dies sollte dann auch die JHV ersetzen und wurde im Mai 2021 verteilt. Ansonsten kaum Aktivitäten Pandemie bedingt. Eine Fahrradgruppe wurde gegründet. Burkhard Balser organisierte und suchte Strecken für mittwochs aus.

Die Feuerwehr, Schriftführerin Tamara Uhde,  regte in der Adventszeit eine Aktion „Offene Höfe“ an, hier schmückte am 11.12.2021 der SV die Vereinshütte am Sportplatz zum Thema „In der Weihnachtsbäckerei“.

Der neue Kassenwart Burkhard Damm regte aus steuerlichen Gründen Verträge für Übungsleiter an, diese wurden ausgearbeitet und umgesetzt.

Im Jahr 2022 begannen wieder mehr Aktivitäten. Start war die 1. Mai-Feier mit SPD, erstmals seit vielen Jahren am Bürgerhaus – hygienischer Hintergrund. Guter Besuch.
16. bis 19.06 Fußballturnierteilnahme in Österreich mit Dennis und Katja, eine unvergessene Reise für die Kids, aber auch eine große Herausforderung für Dennis, Dirk, Katja.

Ab Mitte Juni wird eine zweite Gymnastikstunde mit Sonja Reidt angeboten.
Die Hobbywirte Achim Doebler und Klaus Münster regten wieder einmal Hattenrod macht Kneipe an. Als Vorspann und Lockmittel für die Kneipe zog Helga Klein als Gret durch Hadderoo und erläuterte mit viel Spaß alte Geschichten von der Kirche, durch die Herrnstraße, an der Elviskneipe vorbei, durch den Birkenweg mit Blick aufs Hypothekenviertel und dann endlich Kneipe. Große Teilnahme. Sonntagmorgen wurden von den Fußballern bestellte Brötchen an Dorfbewohner verteilt, super Idee.

Am 1.12. wird eine TT-Außenplatte im Freien am Sportplatz angebracht. 16.12. wieder Teilnahme „Offene Höfe“ mit „Apfeldufthütte“

Achim Doebler nimmt sich für ein Jahr eine Auszeit und geht auf Reisen – viel Glück.